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  Thomas Built Buses
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26.09.2008 von admin


Unterdessen gründete sich 1999 ein Joint-Venture-Unternehmen aus Thomas Built Buses und dem britischen, damals zur Mayflower-Gruppe gehörigen Hersteller Dennis mit dem Ziel, einen Niederflur-Linienbus für den amerikanischen Markt zu entwickeln. Das Modell für den ersten Thomas-Niederflurbus SLF bot der Dennis Dart. Später entstanden weitere Varianten, die seit 2003 unter dem Markennamen Orion von DaimlerChrysler Commercial Buses North America (DCCBNA) mit Sitz in Greensboro, North Carolina, vertrieben werden. Damals begann Setra mit der TopClass erneut auf den amerikanischen Markt vorzustoßen. DaimlerChrysler übernahm alle Anteile von Dennis, um unter dem Dach der DCCBNA alle Reise- und Linienbusaktivitäten der Marken Dodge, Orion und Setra zu koordinieren. Linienbusse gehören seitdem nicht mehr zum Metier der Marke Thomas.


Modell für den Niederflurbus SLF 200 stand der Dennis Dart.

Konzentration auf die Kernkompetenz: Schulbusse mit neuester Technik

Heute steht Thomas Built Buses somit wieder ausschließlich für moderne, zuverlässige und sichere Schulbusse aus High Point, North Carolina. Im November 2003 stellt Thomas den neuen Saf-T-Liner C2 vor, der seit August 2004 in dem neuen, ISO 14001-zertifizierten Werk in High Point vom Band läuft. 39,7 Millionen Dollar hat das Unternehmen in die Anlage investiert, die zunächst auf 22 Einheiten pro Tag ausgelegt ist, erweiterbar auf das Doppelte. Eine 1,2 Kilometer lange, automatisierte Förderanlage führt den Bus über 75 Stationen von der Montagelinie über die Roboter-betriebene Lackiererei bis zur abschließenden Finishstraße. Neueste Technologien kommen in der Kombination von Klebe- und selbstbohrenden Nietenverbindungen zum Einsatz.

Schon rein äußerlich unterscheidet sich der Saf-T-Liner C2 von früheren Schulbussen. Eine sehr große, ungeteilte Frontscheibe (viele Lkw in den USA haben heute noch geteilte Scheiben) und eine steil abfallende, stark gerundete Motorhaube sorgen für beste Sichtverhältnisse. Ein Lenkradeinschlag von bis zu 55 Grad und ein moderner, übersichtlicher Fahrerarbeitsplatz mit spiegelfreien Armaturen und reichlich Ablagemöglichkeiten erleichtern die Arbeit des Fahrers. Die kombinierte Niet- und Klebeverbindung hat sich in Tests als doppelt so haltbar erwiesen wie eine reine Nietenverbindung. On-Board-Diagnose hilft bei Wartung und Reparatur.


An der ungeteilten Frontscheibe gibt sich der C2 zu erkennen.


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