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  Sattelomnibusse
Geschichte   Sattelomnibusse
11.10.2007 von admin


Doch auch im Stadtlinienverkehr fanden Sattelomnibusse Verwendung. Unter anderem bei der Kieler Verkehrs AG, die einen Sattelomnibus mit Gasbetrieb bei Kässbohrer bauen ließ.


Wagen 83 der Kieler Verkehrs AG mit Zugmaschine MAN 4.500 S

Infolge gesetzlicher Bestimmungen verlor der Sattelomnibus nach dem Krieg an Attraktivität und verschwand weitgehendst aus dem Straßenbild. Lediglich in der DDR wurden nach dem Krieg noch Sattelomnibusse gebaut bzw. gefahren. Einer der ersten war der sogenannte „Crossley-Zug“. 30 Stück wurden ca. 1950 von der SDAG Wismut von der holländischen Eisenbahngesellschaft gekauft. Dabei handelte es sich um Zugmaschinen von Crossley mit einem Sattelauflieger von DAF.


IFA Z 6 „Crossley-Zug“

In den 60er Jahren wurden die Auflieger neu aufgebaut und erhielten Zugmaschinen aus Werdau vom Typ Z 6.

1952 wurde mit einem Prototyp eines Doppelstock-Sattelschlepp-Omnibusses (Dosa) an eine eigene Vorkriegskonstruktion angeknüpft. Dieser Sattelomnibus war als Ersatz für die inzwischen altersschwachen Berliner Doppeldecker gedacht. Doch erst mit der Seriereife der Zugmaschine Z 6 wurde mit dem Bau des Busses begonnen. Doch wegen ungenügender Einsatzergebnisse, blieb es bei einer Stückzahl von sieben Bussen. Ein weiterer Serienbau wurde nicht aufgelegt.


IFA S 6 D „Dobus“ – 1952 (1955)


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