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Geschichte   Kombiniert geht’s auch
03.01.2013 von admin


Das führte zu der Überlegung, einen Lkw-Aufbau so zu gestalten, dass er mit wenigen Handgriffen zur Personenbeförderung umgebaut werden konnte. Aufgrund dieser Überlegungen entstand 1907 bei Kässbohrer der erste dieser Aufbauten. Der Lkw war mit einem pritschenähnlichen Aufbau und einem Segeltuch-Verdeck versehen. Der Ladeboden war längsgeteilt. Aus dem Hohlraum zwischen Pritschenboden und Fahrgestellrahmen ließen sich gepolsterte Sitzbänke mit Lehnen herausklappen. Kässbohrer ließ sich diese Idee sogar patentieren und unter der Nummer 412615 wurde sie als „in einen Gesellschaftswagen verwandelbaren Lastwagen“ registriert.


Ein Kombiaufbau der Fa. Kässbohrer auf einem Saurer-Fahrgestell

Doch die Entwicklung schritt munter voran und Modelle, bei denen die Fahrgäste auf Lkw-Pritschen saßen, hatten keine Zukunft mehr. Gefragt war mehr ein Modell, bei dem die Fahrgäste wie in einem richtigen Omnibus befördert werden konnten und bei dem sie auch vor den Unbillen des Wetters geschütz waren.


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