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  Setra S 9: Der erste Bus aus dem Baukastensystem
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21.10.2010 von admin


Freie Sicht aus den Oberfenstern

Im Innenraum des Busses, der sowohl im Reise- als auch im Linienverkehr eingesetzt wurde, legten die Konstrukteure großen Wert auf bequemen Sitzkomfort. Der S 9 konnte mit bis zu 48 Sitzplätzen ausgestattet werden. In der Normalbestuhlung mit neun Sitzreihen betrug der Abstand zwischen den Sitzreihen rund 770 mm, bei der Luxus-Reisebestuhlung waren es etwa 880 mm. Die Stehhöhe des mit einem ebenen Fußboden ausgestatteten Busses betrug 1.900 mm.

Die Seiten- und Oberlichtscheiben waren aus Sicherheitsglas, die Kuppel- und hinteren Eckscheiben aus Plexiglas. Da die Gepäckablagen unter dem Mitteldach angebracht war, hatten die Passagiere freie Sicht aus den Oberfenstern. Besonders vorteilhaft waren die doppelverglasten Seitenscheiben, die auf Wunsch eingebaut wurden. Dabei waren die beiden Scheiben eines Fensters durch ein Bleiprofil fest, jedoch elastisch miteinander verbunden. Die Luft dazwischen war getrocknet und verhinderte so lästiges Beschlagen.


Die Anbringung der Gepäckablagen ermöglichte eine freie Sicht durch die Dachrandverglasung.



Auch die Aussicht im Heckbereich war großzügig.


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